4 Gründe, wieso ich meiner Yogalehrerin von Herzen danke!

„Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.“  Galileo Galilei

Alles begann damit, dass ich meine Heimat, das Ruhrgebiet, der Liebe wegen verließ und umzog. In eine viel, viel kleinere Stadt und in einen Stadtteil, der mir heute ab und zu noch fremd ist. Mir war damals bereits bewusst, dass ich auf der Suche war. Zu dem Zeitpunkt konnte ich mir nur noch nicht beantworten, was ich da eigentlich suchte, bis ich Yoga entdeckte und meine lange Suche somit beendet wurde.

Heute weiß ich, wieso ich nicht in einer dieser hippen, angesagten Städte lebe. Heute weiß ich, dass mein Weg mich genau hier her führen musste. Diese Erkenntnis macht alles so viel klarer und leichter für mich und ich bin dankbar, dass mein Weg mich zum Yoga geführt hat. Deswegen mag ich heute danke sagen.

1. Danke für DICH

Aufregung, Nervosität und vor allem Vorfreude machten sich vor meiner allerersten Yogastunde breit. Ich wusste nicht so recht, was mich erwarten wird und ob ich fit genug war, um an einer Yogastunde teilnehmen zu können. Ich kam deswegen auch nicht alleine zur ersten Stunde, sondern brachte gleich noch ein paar Selbstzweifel mit auf die Matte. Bereits beim Betreten des Raumes aber habe ich gespürt, dass ich dort genau richtig war, in diesem Kurs, bei dieser Lehrerin. Meine Selbstzweifel konnte ich direkt nach der ersten Stunde auf meiner Matte zurück lassen. Durch die herzliche, einladende und offene Art meiner Yogalehrerin habe ich mich direkt zum „da bleiben“ und „wiederkommen“ animiert gefühlt. Und was soll ich dir sagen? Ich blieb und kam wieder, weil ich für mich wusste, dass mein Herz hier her gehört. Endlich!

2. Danke für deinen guten Unterricht

Der Unterricht meiner Yogalehrerin hat mich sofort begeistert. Bei ihr habe ich gelernt mich so anzunehmen, wie ich bin und meinen Körper so zu lieben, wie er ist. Gut mit ihm umzugehen und nichts zu erzwingen, einfach alles geschehen lassen. Dort wo du mit Menschen zusammen kommst und du „du“ sein kannst, mit all deinen Stärken und vor allem mit deinen Schwächen, dort solltest du bleiben. Und das tat ich auch. Bei meiner Yogalehrerin, die mich genau dort abholen konnte, wo ich abgeholt werden wollte.

3. Danke für deine Motivation

Manchmal wissen Lehrende vielleicht nicht, wie wertvoll und bereichernd sie für ihre Schüler sind. Vielleicht, weil wir Schüler nicht immer gleich mit der Tür ins Haus fallen und lautstark verkünden: „Schön, dass du mein Lehrer bist!“. Ihr motiviert, ohne aktiv zu motivieren. Ihr gebt, ohne etwas zu erwarten. Ihr nehmt euch zurück und bringt uns deswegen ganz weit nach vorn.

4. Danke für die Inspiration

Schön, dass es Menschen gibt, die inspirieren, ohne es zu wissen oder es drauf anzulegen. Ich glaube fest daran, dass alles so kommen musste, wie es gerade in meinem Leben ist. Dass ich mich seit Kurzem selbst in der Yogaausbildung befinde, ist so befreiend. Eine schönere Inspiration hätte ich mir nicht wünschen können.

Ich kann mit Sicherheit sagen, dass ich nach meiner ersten Yogastunde niemals wieder gekommen wäre, wenn ich mich nicht so herzlich eingeladen gefühlt hätte, zu bleiben. Für die Einladung waren Worte nicht nötig, weil die Einladung aus dem Herzen kam. Mit einem guten Lehrer an deiner Seite kannst du positive Erfahrungen machen, die dir mit einem schlechten entgangen wären. Seitdem ich Yoga praktiziere, durfte ich viele schöne, bewegende, ergreifende und erfüllende Erfahrungen durchleben, von denen ich weiß, dass ich sie ohne Yoga so nicht gemacht hätte. Du glaubst nicht, wie dankbar ich bin, dass mich die Liebe hier in diese Stadt geführt hat. Dass mich der Umzug vor einigen Jahren in genau diese Stadt, mit der ich mich so schwer tu mich zu versöhnen, dass genau dieser Umzug mich zum Yoga und damit ganz zu mir selbst gebracht hat.

Namasté!

Foto: Copyright pixabay.com

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