Das Mädchen und die Angst

Das Mädchen und die Angst

Da gibt es ein Mädchen,
das staunt und das schaut,
was sich grad in unmittelbarer Nähe aufbaut.

Es kann nicht verstehen, warum und wieso.
Drum hat es entschieden, jetzt erst recht, und das so.

Sie setzt sich nach draußen in ein Café,
die Angst scheint zwar da,
doch ihr schmeckt hier der Tee.

Sie zieht nun so weiter
und glaubt an ein Morgen.
Und tanzt sich da draußen weg
Kummer und Sorgen.

Sie hat es, die Liebe zum Leben, zum Sein.
Mit all ihren Träumen,
sie ist nicht allein.

Weder Böses noch sonstige teuflische Plagen,
werden jemals im Leben ihr Lachen verjagen.

Sie glaubt an ein Leben, das weiter besteht,
da ihr niemals die Luft für dies‘ Leben ausgeht.

Drum atmet sie Freiheit und raus lässt sie Angst.

Und ruft in die Welt: „Komm schon, verschwinde du, Angst!“
Sie hält dann kurz inne und wirft hinterher:

„Komm her mit dir, Leben, dich bitte ich sehr!“

Nun siehst du, es geht doch, jetzt schaust du gespannt.
Nimm dir den Spiegel nun selber zur Hand.

Da ist es, das Mädchen, ganz stark und ganz frei.
Es lacht in den Spiegel, mit der Angst ist’s vorbei.

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