Powernapping – Eine Anleitung für mehr Power im Alltag!

Keine Zeit dir tagsüber einen schönen Mittagsschlaf zu gönnen? Ich auch nicht! Dabei sehne ich mich gerade an voll gestopften Tagen nach einer Auszeit, durch die ich meinen Akku tagsüber noch einmal aufladen kann, um dann gestärkt weiter zu machen. Oft ist mein Akku am frühen Nachmittag bereits leer und da hilft mir auch kein Einflößen von Koffein. 

Ganz im Gegenteil. Koffein verursacht bei mir nur eine kurze Leistungssteigerung und danach kannst du mich mit meiner kuscheligen Bettdecke zudecken. Das war es dann! Weg bin ich. Augen zu. Feierabend! Wenig produktiv, wie du merkst.

Deswegen habe ich vor einiger Zeit Powernapping für mich entdeckt und gut in meinen Alltag integriert. Powernapping ist mein Nickerchen für Zwischendurch, ohne das ich mich danach matschig im Kopf fühle. Es ist mein kleiner Energiespender, wenn die Augen schwer werden und die Konzentration nachlässt.

Hier ist meine kleine Anleitung für dich: 

 

Napping wo und wann du willst

Das Gute am Powernapping ist, dass du für die Durchführung nicht mal dein Bett oder dein Sofa brauchst. Du kannst es überall und zu jeder Zeit tun. Egal wann, egal wo. Ich nappe überall: In der Bibliothek, auf Parkbänken, an Bahnhöfen oder im Zug. Kein Ort ist vor meinen Nickerchen sicher. Deswegen tue es in den Situationen, in denen du es gerade brauchst! Ganz egal wo du auch sein magst und sei es das stille Örtchen im Büro. Wo sonst hast du am besten deine Ruhe?!

Mach es kurz

Meine Nickerchen dauern nie länger als 25 Minuten und das reicht mir völlig aus. Länger als 30 Minuten sollte deine kurze Auszeit auch nicht in Anspruch nehmen. Weil dein Körper nach 30 Minuten schon dem Tiefschlaf verfällt, ist dein Nickerchen ab einer halben Stunde nur noch kontraproduktiv für dich. Dann wirst du nämlich nicht wie geplant mit neuer Energie weiter durch deinen Tag starten können. Stell dich dann lieber darauf ein, dass du dir mit deinem Powernapping, das mehr als 30 Minuten andauert, deinen Tag auch kräftig versauen kannst. Habe ich alles schon erlebt. Deswegen ist es ganz wichtig, dass du dir für dein Nickerchen einen Wecker stellst. Und ich lege dir ans Herz, dass du mit dem Klingeln des Weckers auch sofort aufstehst. Vergiss die Snooze-Funktion deines Handys. Finger weg!

Oft können auch schon 15 Minuten reichen. Ich habe für mich aber heraus gefunden, dass meine optimale Zeit bei 25 Minuten liegt. Probiere dich mit der Zeit einfach aus, dann findest auch du deine ganz individuelle Nickerchenzeit.

Halte ich meine persönliche Zeitspanne von 25 Minuten ein, dann geht es mir danach wirklich besser und ich fühle mich fit und bereit den Rest meines Tages zu meistern. Nach der kurzen Auszeit bin ich gelassener, habe definitiv mehr Energie und neue Kraft, die ich ganz aus mir selbst gewonnen habe. Es lohnt sich und du schaffst einfach mehr.

Liegen oder Sitzen? Ganz egal!

Mittlerweile bin ich beim Powernapping so geübt, dass ich es einfach überall und in jeglicher Position ausüben kann. Wenn ich unterwegs bin, finden meine Nickerchen vermehrt im Sitzen statt. Am angenehmsten ist es, wenn ich dabei meinen Kopf ablegen kann. Nach dem Motto: „Kopf auf den Tisch, Hände drüber und Gute Nacht.“ Den Luxus mit dem Tisch hat man unterwegs aber nicht überall, sodass oft meine Knie herhalten müssen. Geht alles! Das Gute beim Schlafen in der Öffentlichkeit ist, dass du nicht so leicht in Versuchung kommst, aus deinem Nickerchen, einen richtigen Mittagsschlaf werden zu lassen. Wenn ich dann aber zu Hause bin, mache ich mir es für mein Nickerchen richtig gemütlich. Wie großartig, sich am Tag noch mal kurz hinzulegen.

Auszeit will geübt sein

Vielleicht gehörst du so wie ich zu den Menschen, bei denen nicht sofort alles auf Anhieb klappt. Na, dann willkommen im Club. Auch das Powernapping will geübt sein. Vielleicht wirst du bei deinen ersten Versuchen gar nicht schlafen, sondern einfach nur vor dich hin ruhen, auch das ist okay und gibt dir Energie. Versuche nicht krampfhaft einschlafen zu müssen. An machen Tagen funktioniert das nämlich einfach nicht. Geht mir heute ab und an immer noch so. Kein Grund zur Sorge. Je mehr du dich auf dein Nickerchen einlässt, desto besser wirst du in der Zukunft dabei einschlafen können. Sollte dich während deines Nickerchens dein Gedankenkarussell vom Schlaf abhalten, dann nehme bildlich deine Gedanken und lege sie in Wolken, die über deinen Kopf hinweg ziehen. Und lass damit die Gedanken für die Zeit darin los. Auch hier, alles eine Sache der Übung.

Gönne dir dein Nickerchen

Dein Tag ist so vollgestopft, dass du dir einredest, dass kein Nickerchen erlaubt sei, weil du dafür nicht die Zeit hast. Glaub mir, nichts bereichert deinen Tag mehr als zusätzliche Energie, die du dir grundsätzlich eingestehen darfst. Du verlierst keine Zeit durch diese Pause vom Alltag, du gewinnst Zeit dazu. Also sei nett zu dir und gib deinem Körper und deinem Geist Zeit zum Auftanken!

Erhol dich gut! ♥

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.